Schifffahrt Geschichte

Eine lange Tradition

Die Bodenseeschifffahrt kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Der Beginn nahm es im Anfang des 19. Jahrhunderts.

1824 Das erste Bodensee-Dampfschiff, die «Wilhelm» der Württembergischen Gesellschaft, nimmt den Verkehr auf der Strecke Friedrichshafen-Rorschach auf.
1842 Der Kanton Thurgau baut den ersten Hafen in Romanshorn.
1850 Die «Schweizerische Dampfboot AG für den Rhein und Bodensee» wird gegründet. Sie hat ihren Sitz in Schaffhausen.
1854 Gründung der Gesellschaft «NOB-Schifffahrt».
1857 Die NOB übernimmt die «Schweizerische Dampfboot AG». Sie ist nun die grösste und wichtigste
1861 – 64 Die NOB baut die erste Schiffswerft in Romanshorn.
1864 Gründung der Gesellschaft «Untersee- und Rheinschifffahrt» (URh).
1869 Erste Trajekte (Fährschiffe, die in der Lage sind, Eisenbahnwaggons oder Triebzüge in ihrem Rumpf aufzunehmen) verkehren auf dem Bodensee.
1873 – 84 Trajektverbindungen werden ausgebaut und sorgen für effizienteren Güterverkehr auf dem Bodensee.
1902 Die Schweizerischen Bundesbahnen übernehmen die NOB einschliesslich des Schiffsbetriebs. Das Unternehmen ist nun verstaatlicht.
1905 – 06 Die letzten Raddampfer «SS St.Gallen» und «SS Rhein» werden in den Dienst gestellt.
1914 – 18 Der Trajektbetrieb von Romanshorn nach Bregenz wird eingestellt und nicht wieder aufgenommen.
1929 Zwischen Romanshorn und Friedrichshafen wird ein Autofährbetrieb eingerichtet.
1939 – 45 Der internationale Schiffsverkehr auf dem Bodensee wird eingestellt. Landesinterne Schiffsverbindungen werden nur beschränkt aufrechterhalten.
1949 Der Personenverkehr zwischen Deutschland und der Schweiz normalisiert sich. (URh).
1966 Die «SS Rhein» wird ausgemustert. Die Ära der Raddampfer auf dem Bodensee geht zu Ende.
1976 Der Trajektverkehr wird eingestellt.
1996 Der gesamte SBB-Schiffsbetrieb mit Werft und Anlagen wird privatisiert. Es entstehen die «BSB GmbH» und die «SBS AG»