Classic Bodensee
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DIE NACHKRIEGSJAHRE – DER NEUANFANG

In den Jahren 1950 – 1954 veranstaltete der Verkehrsverein Lindau die legendären „Rennen um das Blaue Band des Bodensees". Diese Wettfahrten gingen über 10 Kilometer von der alten Rheinmündung bis zum Lindauer Hafen. Die Rennen 1950, 1951 und 1953 gewann souverän das ÖBB Motorschiff Austria, das heute noch als schnellstes Schiff der Weißen Flotte gilt. Die Rennen 1952 (es nahmen ausschließlich Dampfer teil) und 1954 (ohne das MS Austria) gewann das Konstanzer SD Stadt Überlingen II. Da die Rennen Schäden an den Motoren und Antriebsanlagen verursachten wurden nach 1954 keine Wettfahrten mehr durchgeführt.

1952 übernahm die Deutsche Bundesbahn (DB) die deutschen Schiffe und stellte ihr erstes Nachkriegsmotorschiff Friedrichshafen in Dienst. Diesem Schiff folgten im Jahr 1953 sieben Motorboote, darunter vier der, wegen ihrer Namen so genannten Raubvogelklasse und zwei Omnibusboote.

Auch die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) stellten 1955 und 1956 zwei Motorboote für den Ausflugsverkehr in Dienst.

1956 ergänzen die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) ihre Flotte um das MS Säntis, und bauten 1958 und 1960 die Motorschiffe Thurgau und Zürich um.

1956 und 1957 stellt die Schaffhausener Schifffahrtsgesellschaft die Motorschiffe Kreuzlingen und Stein am Rhein in Dienst, die die 1939 ausgemusterten Dampfer Neptun und Schweiz und den 1957 ausgemusterten Dampfer Hohenklingen ersetzten.

 
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